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Schmuck tragen beim Sport: Das sollten alle Sportler wissen

Schmuck tragen beim Sport: Das sollten alle Sportler wissen

 

Wahre Schmuckliebhaber(innen) können sich nur ungern von ihren Schmuckstücken trennen und würden diese am liebsten immer tragen, sei es beim Schlafen, Duschen oder auch beim Sporttreiben. Doch ist Schmuck tragen beim Sport überhaupt möglich? Für mich die ganz klare Antwort: Nein. Beim Sport sollte Schmuck grundsätzlich abgelegt werden, das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Schauen Sie sich Profisportler an: keiner trägt beim Ausüben der Sportart seinen Schmuck, in der Regel nicht mal Eheringe. Das gilt im Prinzip für alle Sportarten, sei es Fußball, Tennis, Leichtathletik, Turnen, Schwimmen oder anderes. Der Grund ist immer der gleiche: Schmuckstücke können den Sportler behindern und irgendwo hängen bleiben. Das kann nicht nur die sportliche Leistung beeinträchtigen, sondern auch zu Verletzungen führen. Dabei spielt auch das Material des Schmucks keine Rolle. Sowohl Lederbänder als auch filigrane Armbänder aus Echt-Gold oder Ohrringe mit Holz-, Perlen- oder Glas-Anhängern können sich irgendwo verheddern. Ohrringe können das Ohrläppchen ausreißen, was sehr schmerzhaft ist. Ketten können im schlimmsten Fall zu Strangulierungen führen. Kindern wird bereits in der Schule beigebracht, ihren Schmuck im Sportunterricht abzulegen. Auch Piercings bei den älteren Schülern sind in der Regel während des schulischen Sportunterrichts nicht erlaubt. Es gilt die Regel: je länger und körperferner der Schmuck ist, desto gefährlicher. Eine sehr lange Kette, eventuell noch mit großem Anhänger, oder lange Ohrringe, die fast bis zu den Schultern reichen, sind echte Gefahrenquellen und können beim Sport schnell zu Verletzungen führen. In einigen Bundesländern ist dies auch sehr streng geregelt. Das heißt, dass Schüler(innen) sogar vom Sportunterricht ausgeschlossen werden können, falls sie sich weigern, ihren Schmuck abzulegen. Auch Magnetschmuck und opulenter Haarschmuck sind beim Sporttreiben keine gute Idee. Lange Haare sollten beim Sport grundsätzlich nicht offen getragen, sondern zum Pferdeschwanz oder Dutt zusammengebunden werden.

In jedem Fall gilt: Legen Sie Ihren Schmuck vor Sportbeginn ab, egal um welche Sportart es sich handelt. Danach können Sie getrost wieder alles an Schmuck anlegen, was ihr Herz begehrt. Selbst kleinste Ohrstecker oder filigrane Ringe können schmerzhafte Verletzungen nach sich ziehen. Gerade beim Schwimmen oder anderen Wassersportarten sollten Sie Modeschmuck ablegen, da dieser in der Regel in Verbindung mit Wasser seine Legierung verliert. Die Folge: Modeschmuck wird schwarz oder grün. Hier liegt also neben der Verletzungsgefahr auch noch die Möglichkeit, dass der Schmuck bei der Sportausübung kaputt geht. Auch Schweiß kann bei Modeschmuck zum Abgehen der Legierung führen.

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